Betrunkenes Reh.

Dänemark. Betrachtet man sich unser Bewegungsprofil der letzten Wochen, könnte man meinen, wir seien wahnsinnig. Man hat vielleicht auch Recht. Von Frankreich nach München, von Süden nach Norden. Lübeck, Ostsee, Kiel, Nordsee. St.Peter-Ording, Dänemark, Blåvand. Beginnen wir die Fahrten morgens vor Vier, schläft das kleine Fräulein die ersten Stunden selig im Kindersitz. Thermoskannen-Kaffeeduft auf der„Betrunkenes Reh.“ weiterlesen

Plastikschuh.

Die hellgrünen Eicheln am Boden sehen aus wie Konfetti. Einige springen davon, wenn der Fahrradreifen sie erwischt. Das frisch gemähte Gras von vor einigen Wochen, liegt jetzt trocken, wie ein Teppich vor uns. Es riecht warm. Gelb. Stroh. Es kündigt wohl den Spätsommer an. Wir fahren mit den Rädern an unseren Lieblingsstrand. Der Urlaub muss„Plastikschuh.“ weiterlesen

Miesmuschel-Wochen.

4 Wochen später. Bretonische Küste. Die Wettervorhersage könnte Sonnenbrand bedeuten, der Rosé im Kühlschrank verspricht Erfrischung. Der aufblasbare Pool im Garten riecht nach allen Gummi-Arten dieser Erde, das Meer musste auf unseren Besuch bisher warten. Aber gleich gehts los – dann per Fahrrad, vorbei an den Brombeer-Sträuchern, runter an den Plage Du Men Du. Den„Miesmuschel-Wochen.“ weiterlesen

Schinken-Brötchen.

Waiheke Island. Eine halbe Stunden lang fahren wir auf einer Schotterstraße. Vorbei an grünen Weiden und kleinen Wegen zu versteckten Buchten. Unser Ziel ist das Weingut Man-O-War. James Cook hat die Bucht vor ein paar Jahren mal gesehen und notiert, die Kauri Bäume wären tolle Masten für seine Man-Of-War-Schlachtschiffe. Heute gibt es hier fantastische Weine„Schinken-Brötchen.“ weiterlesen

30:20.

Auckland Blues gegen Wellington Hurricanes, seit 15 Jahren erstmals wieder ausverkauft. Zum Ankick fliegt eine Militärmaschine im Tiefflug über das Stadion, es gibt Standing-Ovations als Dank an alle systemrelevanten Arbeiter. Ich erinnere mich an Spiele vor 20 Jahren in diesem Stadion, Eden Park. Tana Umaga war damals der Kapitän der All Blacks, der besten Rugby-Mannschaft„30:20.“ weiterlesen

Mitternachtssuppe.

Es ist 1 Uhr nachts. Vor der Tür laufen die zwei Windhunde immer wieder, trippelnd auf dem Holzboden, den Flur entlang. Marie wacht wiederholt auf und auch wir finden keinen Schlaf. War es der Kaffee im italienischen Supermarkt auf dem Weg, sind es die Gedanken aus dem Gespräch mit Scott, dem Gastgeber oder die neuen„Mitternachtssuppe.“ weiterlesen

Hafensushi.

Auckland. Wir sind zurück. Im Nebel sind wir morgens aufgebrochen, nur mit einem Schnellkaffee im Bauch. Die vollen Straßen spülen uns in die Stadtmitte, ungewohnte Hektik auf vier Rädern. Wir haben einen Termin um 10 in der amerikanischen Botschaft. Hat man einmal Zeitdruck, alle Eltern kennen es, kommt es typischerweise zu einem seltenen Phänomen: genau„Hafensushi.“ weiterlesen

Kaitaki.

Der Himmel über Wellington ist hellgrau. Ein Tui im Hinterhof schimpft und gurgelt schon am Morgen, wir stellen die Klimaanlage im kleinen Wohnzimmer an, um unsere Unterkunft für die nächsten Tage zu wärmen. Der Plattenspieler will die Paolo-Conte-LP nicht spielen. Wir haben es geschafft, gestern haben wir die Nordinsel erreicht – aus 30 Tagen Südinsel„Kaitaki.“ weiterlesen

Herbst.

Nur ein paar Zeilen. Keine Schönschrift. Wir haben Christchurch verlassen. Irgendwie waren wir froh, als es weiterging. Dieses Mal in einem roten Auto, mit Handbremse im Fußraum. Der Weg führt uns an der Ostküste entlang, das Meer auf der rechten Seite. Kaikoura. Eine der großen Touristenattraktionen auf der Südinsel: 1,6km vor der Küste fällt der„Herbst.“ weiterlesen

Teppichreiskörner.

Wir sitzen am Strand auf einem großen Stück Treibholz. Marie spielt vor uns im Sand, steckt sich mit Vorliebe die kleinen Seetang-Kügelchen in den Mund. Der Sand in New Brighton ist weich, liegt in der Hand wie Mehl. Heute Nachmittag ist eine eigenartige Stimmung an der Küste, ein sonderbares Licht. Klarer Blick gen Norden, wir„Teppichreiskörner.“ weiterlesen

Noch 10.

Grauer Teppichboden ist super gegen Flecken. Gerade wenn ein Hochstuhl darauf steht, in dem Lasagne gegessen wird. Die Klimaanlage rauscht, auf der Wäscheleine sitzt ein Spatz. In das Kinderzimmer blitzt um diese Uhrzeit die Sonne durch das Rollo und wir überlegen, ob wir nicht ein bisschen netflixen am Nachmittag – wenn Marie ihren Mittagsschlaf im„Noch 10.“ weiterlesen

4 Flaschen Vodka.

Und es geht in die Verlängerung. Nochmal 5 Tage, bis Montag Mitternacht. Weil Montag Feiertag ist. ANZAC-Day, ein Tag an dem an die verstorbenen neuseeländischen Soldaten gedacht wird, die in der Türkei in Mohnfeldern niedergemetzelt wurden. 100 Jahre später hat die Regierung jedoch Angst, dass die Neuseeländer das lange Wochenende eher für Kurzurlaube nutzen könnten.„4 Flaschen Vodka.“ weiterlesen

Once. One direction.

Regen. Grauer Himmel. Windstille. Das Meer ist spiegelglatt. Wir hören Musik, Podcasts, lesen Krimi‘s und malen mit Marie. Es ist gemütlich, wenn aus dem kleinen Backofen der Duft des aufgebackenen Ciabatta den gesamten Camper erfüllt. Marie legt Bestzeiten hin, zwei Kiwi‘s zu inhalieren und dabei jegliche Tiergeräusche nachzuahmen. Auf youtube versucht sie Hühner zu streicheln.„Once. One direction.“ weiterlesen

Antibiose fürs Reh.

Karfreitag gab es Reh. Vom Grill am Strand. Ganz im Sinne der katholischen Kirche – mit einem Chardonnay vom Kina Beach Weingut. Als ich zu Guzza sage, wir grillen heute „deer“, stutzt er, lacht anschließend. Prustend antwortet er: Venison. It is ‚deer‘ when you hunt it, venison when you eat it. But I like it„Antibiose fürs Reh.“ weiterlesen

COVID-19 L4 breach report.

Der Vollmond beleuchtet die Wellen taghell. Die Spiegelungen auf den Wellenkämmen sind beeindruckend. Über uns ist ein Sternenhimmel angebracht, der viele Entdeckungen möglich macht. Zum Beispiel Elon Musks SpaceX Starlink Satelliten Abfolge: 15 Stück, gleicher Abstand, 28.000 Stundenkilometer. Um das Internet schneller zu machen. Spätestens zu Pandemie-Zeiten fragt man sich, ob das wirklich notwendig ist.„COVID-19 L4 breach report.“ weiterlesen

Homomutatus.

Meermenschen. Nur „auf dem Wasser“ wäre noch eine Steigerung. Aber „am Wasser“, am Meer ist schon ganz richtig. Wir kriegen ein Gefühl für die Gezeiten, gewöhnen uns an die Temperaturen, den Wind, die Sonne. Kennen die Möwen-Familie, die am Strand vor uns wohnt und wissen, welche Vögel welche Laute machen. Tui, Pukeko, Fan-Tail. Bemerken den„Homomutatus.“ weiterlesen

Erdnussbutter.

04:18. Wir sind wach. Besprechen Pläne, werden hektisch. Was sollen wir tun? Mein Herz rast. Völlige Überforderung. Wir haben die ersten Tage der Isolations-Maßnahmen überstanden. Hat nicht weh getan. Mittwoch Abend gab es einen, bis dahin nie gehörten, Alarmton auf jedem Handy, Push-Nachricht. Die neuseeländische Regierung. Alarmstufe 4, jeder bleibt auf seinem Platz. 4 Wochen„Erdnussbutter.“ weiterlesen

Tasman.

Da lässt man Euch einmal alleine, will in Ruhe reisen…und dann macht Ihr so einen Quatsch! Und Deutschland schön oben dabei – EM ist abgesagt, es geht nicht um Platz 1! Wehe, ihr haltet die 0,4% nicht… Aus einer Weltreise wird also scheinbar eine Halb-Weltreise. Wir waren auf Alles vorbereitet: Durchfall, Malaria, Dengue, Verstopfung, Stromausfall.„Tasman.“ weiterlesen

Highway 6.

„So lange sie Bier brauen – kein Problem“ sagt der Surf-Laden-Besitzer zu einem Kunden, als es um Corona ging. Beide lachen. Heute hat Neuseeland die Grenzen geschlossen. Weil sich asiatische Touristen nicht an die Selbst-Isolation gehalten haben, darf jetzt keiner mehr rein. 28 Virus-Fälle. In ein paar Wochen also, könnten wir die letzten Touristen in„Highway 6.“ weiterlesen

Refugere.

Corona. Pandemie. Ausnahmezustand. Hamsterkäufe. Quarantäne. Infektion. Beatmung. Tote. Meer. Berge. See. Camping-Van. Rosé-Wein. Pinguine. Strand. Südsee. Wie gehen wir mit all dem um? Wie geht es für uns weiter? Gibt es Konsequenzen oder Informationen, die alles verändern oder entscheiden? Schreiben wir den Blog weiter, als gäbe es all die Nachrichten aus Europa nicht und führen„Refugere.“ weiterlesen

Husten.

Der Süden wird rau. Ein bisschen verwegen und wild. Graue Wolken, Regenschauer, Wind. Das Meer trägt 3-Tage-Bart und knurrt mit ordentlichen Wellen. Die hört man durch das geschlossene Fenster. Am Strand erholen sich Seelöwen, rollen sich im Sand, sobald die Sonne hervorblitzt. Unser Ziel ist die Catlin Coast. Wir segeln entspannt auf dem Highway Richtung„Husten.“ weiterlesen

Kitkat.

Geburtstagskuchen. Claire’s Ehrentag beginnt mit Nieselregen und Frühstück im Wohnmobil. Wir beobachten Nachbar-Camper, die durchgefroren aus Zelten klettern. Zwei junge Damen wünschen sich unter der Dusche, nicht wieder hinauszumüssen. Wir machen uns wieder auf den Weg, wollen nach Timaru in den Süden. Vorher muss aber noch “Grauwasser” und Toilette geleert werden, der Entsorgungsort ist auf„Kitkat.“ weiterlesen

Nutella.

Die Tür steht offen. Viele Neuseeländer lassen die Haustüre tagsüber einfach auf. Man ruft „knock knock“ oder Ähnliches und betritt dann das Haus, den Garten oder wartet. So tun wir es ebenfalls, kurze Zeit später folgen herzliche Umarmungen mit meinen alten Gasteltern. Paul hat Tränen in den Augen, Lita hat Nutella gekauft. So wie damals,„Nutella.“ weiterlesen

Mauao.

Mount Maunganui. Fast 20 Jahre. Es fühlt sich immernoch gut an, die Oceanbeach Road entlang zu fahren. Vorbei an Omanu Beach, Surf Live Saving Club. Die Superette, also der Strandkiosk, ist immernoch an der gleichen Stelle. Viele Häuser sind neu, viel zu chique. Die neuen Bewohner sind aus Auckland und kommen nur am Wochenende oder„Mauao.“ weiterlesen

Wunderkerze.

Wir sitzen in einem Baumhaus. Vor uns das Kuaotunu Tal, am Horizont die Thames Förde. Coromandel-Halbinsel. Man riecht noch den Rosmarin vom Grill, der Shiraz kommt aus der Hawkes Bay. Über uns die Milchstraße, Sternenhimmel aus dem Bilderbuch. Wir lauschen einer Unterhaltung. Es wird diskutiert und laut gerufen, Nachbarn oder Liebespaar. Es sind Kiwis. Nachtaktiv,„Wunderkerze.“ weiterlesen

Die Hände der Queen.

Irgendwie sind wir froh, als wir aus Pataua hinausfahren. Unsere Verdachtsdiagnose hat sich bestätigt. Das Alkoholproblem von der Gastgeberin Rose ist ausgeprägt, führt zu einem fetzen Rausch am Mittag, der Sie über die Straße wanken lässt. Schöner Strand, Rochen in der Flussmündung, fader Beigeschmack. Auf dem Weg in den Norden machen wir Halt an der„Die Hände der Queen.“ weiterlesen

Kiwi Cream.

Kia ora. Endlich sind wir hier – 18 Jahre ist es her, als ich die Insel verlassen habe. Die Zollbeamtin ist total begeistert – von der grinsenden Marie und unserer Absicht, meine damaligen Gasteltern zu besuchen. Wir haben noch nie so nett geplaudert, als wir Stempel in unsere Pässe bekommen haben. Die Polizistin der Bio-Sicherheit„Kiwi Cream.“ weiterlesen

Bananenbrot.

Es regnet. In Bindfäden, seit Stunden. Genau so lange liegen wir im Bett und lassen es einfach geschehen. Gedankenverloren. Das Blechdach erzeugt ein betäubendes Rauschen, wir lesen oder bringen Marie den Eskimokuss bei. Gemütlich. Beim Frühstück am Mittwoch kommt Leonie vom Strand wieder und lacht. Erneut hat sie eine junge Frau angezischt, die ein Selfie„Bananenbrot.“ weiterlesen

Platypus.

My beloved Sydney – auch ohne „2-Monate-Asien“ wärst du Zucker. Mit „2-Monate-Asien“ bist du eine Seelenstreichlerin. In allen Punkten zauberst Du Erleichterung und Grinsen. Du Schöne! Landung am Samstag Morgen. Die Nacht im Flieger war anstrengend – zu viele schreiende Fremd-Kinder um uns herum. Zu wenig Platz neben einem indischen Ehemann, der seinem Sohn scheinbar„Platypus.“ weiterlesen

Tabula rasa.

Die letzten Tage in Yangon und Bangkok waren immer unsere „Puffertage“ – damit wir Reisetage schieben können, falls jemand krank wird, damit wir Wäsche waschen können, Kinderkram wie Windeln einkaufen können und Dinge erledigen, die wir nicht geschafft haben. Solche Tage ziehen sich dann schnell wie Kaugummi – gerade wenn man Wäsche waschen muss und„Tabula rasa.“ weiterlesen

Zoo.

Mingalabar, sagt der Mann, der sich als unser Kapitän vorstellt. Es ist kein Zauberspruch sondern heißt „hallo“ auf Burmesisch. Es klingt aber wunderschön und wir haben es in den vergangenen Wochen so oft gehört wie gesagt. Er heißt Myint Oo. Oo strahlt Ruhe aus, sein Longtailboot hat einen goldenen Rand und wenig später versenkt er„Zoo.“ weiterlesen

Eisvogel.

Um 06:50 geht die Sonne auf. Marie schläft noch, wir entscheiden, Sonnenaufgang mache ich alleine. Die Kälte am Morgen völlig unterschätzt, sitze ich später, schlotternd, auf dem Roller. Der Temperaturunterschied zu tagsüber ist beeindruckend. Per Google Maps suche ich die richtigen Sandwege, um einen guten Hügel zu finden. Ich bin nicht alleine. Wenig später fliegen„Eisvogel.“ weiterlesen

Staub.

Wenn uns jemand sagen würde, was haltet Ihr von einem Nachmittag auf dem Fahrrad, wären wir immer dabei. In der Sonne? Klar. Durch die Steppe? Mhm. Archäologie? Gegenfrage: Gibt es Alternativen – Pool? Welcome to beautiful Bagan. Eröffnet wurde hier im 9. Jahrhundert. Auf 40 Quadratkilometern wurden tausende Pagoden und Stupas gebaut, schwere Erdbeben und„Staub.“ weiterlesen

Stein.

Wir hätten wandern können. 4 Stunden, sagt die Dame an der Rezeption. Weil sowohl die Rotznase als auch die Sonne zu ausgeprägt erscheinen, entscheiden wir uns morgens für die Variante, die die anderen Tausend an diesem Morgen schon für die Richtige erachtet haben: Achterbahn! Erneut ist es diese typisch asiatisch-unorganisierte Organisation (zumindest, wenn man die„Stein.“ weiterlesen

Gold.

Vormittags wollen wir Tickets für den Zug nach Kyaik Hto kaufen. Von dort soll es dann nach Kin Pun Sakhan gehen, das zugehörige Dorf zum goldenen Felsen. Dazu müssen wir an den Bahnhof, der Taxifahrer spuckt seine Betelnuss-Spucke immer wieder in eine leere Plastikflasche. Das Lächeln für Marie gleicht einem Horrorfilm. Am Bahnhof erleben wird„Gold.“ weiterlesen

Wai Wai.

Wai Wai ist eine Selfmade-Woman. Stolz trägt Sie langes, pechschwarzes Haar. Sie kommt aus dem Shan-State, Nördliches Burma. No-Go-Area für Touristen. Das Militär bewacht dort die Edelsteine. Mit Edelsteinen hat Wai Wai Ihr erstes Geld verdient, ein Gästehaus aufgebaut. Hier wohnen wir in den nächsten Tagen. Oben auf dem Dach eine Terasse mit Restaurant. Wai„Wai Wai.“ weiterlesen

26. Stock.

Die Skyline von Bangkok steht vor uns, glitzert, Wolkenkratzer schauen in unser Hotelzimmer. Unter uns, im 16. Stock, betrachten wir andere Hotelgästen beim Baden im Pool. Innerhalb von 24 Stunden hat sich der Blick verändert – eben noch Meer und Palmen, jetzt Sirenen, Glas-Fassaden und Großstadtdunst. Koh Pha-ngan hat sich mit einem wunderbaren Abend verabschiedet.„26. Stock.“ weiterlesen

(H)Eike, Krissi und Andreas.

Im Schnitt braucht man irgendwas zwischen 20 und 30 Stunden, bis man aus Deutschland auf Koh Pha-ngan ist. Wenige Flüge fliegen nach Bangkok durch und selbst wenn es außerordentlich gut läuft, muss man, auf Koh Samui angekommen, die Fähre nehmen. Kräftezehrend. Klebrig-schwitzend. Hungrig. Weil es so ist, bietet Mica und Sea seinen Gästen ein großes„(H)Eike, Krissi und Andreas.“ weiterlesen

Ein Rückblick.

Jan Fedder ist gestorben. Und Karl Lagerfeld. Und Rosamunde Pilcher. Und es gibt e-Scooter seit diesem Jahr. Überall. Es gibt amüsante Videos von Ibiza. Notre-Dame brennt. Brennen tut es sowieso viel – Regenwald in Brasilien, Autoreifen in Hong Kong, Busch in Australien. Da muss sich Frau Merkel bei Nationalhymnen erstmal setzen. So vergeht das Jahr.„Ein Rückblick.“ weiterlesen

Drachen.

15 Knoten, Böen bis 18. Mica sagt, irgendwann weht die kleine schwarze Flagge vor der Villa nach Rechts. Das bedeutet: Südost-Wind. Der bringt gutes Wetter, kommt aus tropischen Lagen, bringt Sonne und perfekte Bedingungen. Wir wachen auf, Flagge weht in die richtige Richtung, parallel zur Insel. Wenn wir bis zum Nachmittag warten, ist die Flut„Drachen.“ weiterlesen

Maggie oder Malie.

So manches Klischee erfüllen Sie, wie wir sicher auch. Die Einen die Pünktlichkeit und Ihr Bier, die Anderen gesunde Küche und Gastfreundschaft. Aber das R in Marie können die Thailänder nicht aussprechen. Dafür zeigen Sie trotzdem Ihre pure Freude an Ihr und beschenken die kleine Dame mit süßen Finger-Bananen. Marie findet es toll. Was Marie„Maggie oder Malie.“ weiterlesen

Weihnachten.

Frohe Weihnachten. Das wünschen wir von ganzem Herzen. Wir haben ein paar Tannenbäume und Fest-Tafeln aus Lübeck, Hamburg, München und vom Tegernsee zugeschickt bekommen und mussten feststellen, dass das Alles sehr gemütlich und weihnachtlich aussah. Aber hierher hat es nicht gepasst. Auf Koh Phangan ist es eine Mischung aus Sonnenwärme, Palmen, Meersalz auf der Haut„Weihnachten.“ weiterlesen

Cha Cha.

Cha Cha betreibt wahrscheinlich einen der leckersten Stände auf dem Nachtmarkt Phantip. Dort haben wir zu Abend gegessen – gebratenes Huhn mit Ingwer, Kokosnuss-Suppe und Salat mit Ente. Danach sind wir mit Taschenlampe am Strand zurück gelaufen. Sternenhimmel. Wir leben in den Tag hinein. Haben Freude an den kleinen Dingen. Beobachten eine große, aber harmlose„Cha Cha.“ weiterlesen

Ban Tai.

Meer. Vom Balkon, vom Wohnzimmer, von der Küche. Überall sehen wir das Meer. Wir sind angekommen – angekommen in einer Villa eines Franzosen, der mit seiner Familie nebenan wohnt und und scheinbar weiß, wie es geht. Inselleben. Mica und seine Frau, Sea, überschwemmen uns quasi mit Gastfreundschaft und Herzlichkeit. Marie fühlt sich so wohl, dass„Ban Tai.“ weiterlesen

Südlich.

Wir warten. Warten auf den Fahrer in Bangkok. Warten auf den Zug in der Wartehalle des Bangkoker Hauptbahnhofs. Aber weil wir so viel Zeit haben, stören die „verlorenen“ Tage gar nicht. Es geht nicht mehr um Sightseeing und Abarbeiten von Listen. Es gibt noch dieses Misstrauen am System, die innere Unruhe, ob alles funktioniert, pünktlich„Südlich.“ weiterlesen

Bunt.

So langsam kommen wir rein. In den Rhythmus, in das Reisen. Gewöhnen uns an die Gerüche, das Klima, den Geschmack und die Lautstärke. Und die Hitze. Wir erleben ein sehr dörfliches Bangkok jenseits der Touristen und der Khaosan Road. Ein fürchterlicher Ort, an dem auch Marie nicht mehr gegrüßt oder angelacht wird. Vielleicht wird das„Bunt.“ weiterlesen

Stadt der Devas – Bangkok.

Wir sind angekommen. Im Lärm, in Straßen voller Autos, in der Hitze. Aber auch in bunten Farben, dem typischen Geruch Asiens, den tausenden Strassenküchen. Von allem ein bisschen zu viel, aber nur so funktioniert es wohl. Wir tasten uns langsam vor, gewöhnen uns, ruhen viel und essen noch viel zu teuer. Wir wohnen im „The„Stadt der Devas – Bangkok.“ weiterlesen

Abflug.

So. Herzlich Willkommen in unserem Tagebuch. Oder Wochenbuch. Wer weiß. Aber es wird Notizen geben. Versprochen. Und ich geh in Bangkok zum Friseur. Auch versprochen. Mit Schneeregen verabschiedet sich Oberbayern. Die letzten Tage waren voller Umarmungen, lieber Worte, Glückwünsche und Grüße. Alle Omas und Opas, Tanten und Onkel waren nochmal da, alle lieben Freunde wurden„Abflug.“ weiterlesen

November

Die Wohnung sieht aus, als hätten Gangster was gesucht. Oder wir. Aber zumindest jemand die Kontrolle verloren. Der Container wird voll, Maries Reisepass hat ein neues Foto, jeder einen Sonnenhut und unterschiedlich farbige Packtaschen. Das Abenteuer kann beginnen. Davor gibt es noch Wein und Flaschenmilch. Hier sind wir…waren wir… https://goo.gl/maps/qz8GrRHp1n2Sa1rXA

Meermenschen im Heimathafen

Diese Seite befindet sich im Aufbau. Oder wir uns. Dies ist der erste Beitrag. Wir versuchen die kommenden Wochen einen ganz einfachen Blog. Damit sich keiner bei facebook oder instagram anmelden muss und wir uns gar nicht erst über „likes“ freuen. No Bullshit. Einfach nur Bilder für Alle und vereinzelte Zeilen, damit Ihr wisst, wo„Meermenschen im Heimathafen“ weiterlesen