4 Flaschen Vodka.

Und es geht in die Verlängerung. Nochmal 5 Tage, bis Montag Mitternacht. Weil Montag Feiertag ist. ANZAC-Day, ein Tag an dem an die verstorbenen neuseeländischen Soldaten gedacht wird, die in der Türkei in Mohnfeldern niedergemetzelt wurden. 100 Jahre später hat die Regierung jedoch Angst, dass die Neuseeländer das lange Wochenende eher für Kurzurlaube nutzen könnten.„4 Flaschen Vodka.“ weiterlesen

Once. One direction.

Regen. Grauer Himmel. Windstille. Das Meer ist spiegelglatt. Wir hören Musik, Podcasts, lesen Krimi‘s und malen mit Marie. Es ist gemütlich, wenn aus dem kleinen Backofen der Duft des aufgebackenen Ciabatta den gesamten Camper erfüllt. Marie legt Bestzeiten hin, zwei Kiwi‘s zu inhalieren und dabei jegliche Tiergeräusche nachzuahmen. Auf youtube versucht sie Hühner zu streicheln.„Once. One direction.“ weiterlesen

Antibiose fürs Reh.

Karfreitag gab es Reh. Vom Grill am Strand. Ganz im Sinne der katholischen Kirche – mit einem Chardonnay vom Kina Beach Weingut. Als ich zu Guzza sage, wir grillen heute „deer“, stutzt er, lacht anschließend. Prustend antwortet er: Venison. It is ‚deer‘ when you hunt it, venison when you eat it. But I like it„Antibiose fürs Reh.“ weiterlesen

COVID-19 L4 breach report.

Der Vollmond beleuchtet die Wellen taghell. Die Spiegelungen auf den Wellenkämmen sind beeindruckend. Über uns ist ein Sternenhimmel angebracht, der viele Entdeckungen möglich macht. Zum Beispiel Elon Musks SpaceX Starlink Satelliten Abfolge: 15 Stück, gleicher Abstand, 28.000 Stundenkilometer. Um das Internet schneller zu machen. Spätestens zu Pandemie-Zeiten fragt man sich, ob das wirklich notwendig ist.„COVID-19 L4 breach report.“ weiterlesen

Homomutatus.

Meermenschen. Nur „auf dem Wasser“ wäre noch eine Steigerung. Aber „am Wasser“, am Meer ist schon ganz richtig. Wir kriegen ein Gefühl für die Gezeiten, gewöhnen uns an die Temperaturen, den Wind, die Sonne. Kennen die Möwen-Familie, die am Strand vor uns wohnt und wissen, welche Vögel welche Laute machen. Tui, Pukeko, Fan-Tail. Bemerken den„Homomutatus.“ weiterlesen

Erdnussbutter.

04:18. Wir sind wach. Besprechen Pläne, werden hektisch. Was sollen wir tun? Mein Herz rast. Völlige Überforderung. Wir haben die ersten Tage der Isolations-Maßnahmen überstanden. Hat nicht weh getan. Mittwoch Abend gab es einen, bis dahin nie gehörten, Alarmton auf jedem Handy, Push-Nachricht. Die neuseeländische Regierung. Alarmstufe 4, jeder bleibt auf seinem Platz. 4 Wochen„Erdnussbutter.“ weiterlesen

Tasman.

Da lässt man Euch einmal alleine, will in Ruhe reisen…und dann macht Ihr so einen Quatsch! Und Deutschland schön oben dabei – EM ist abgesagt, es geht nicht um Platz 1! Wehe, ihr haltet die 0,4% nicht… Aus einer Weltreise wird also scheinbar eine Halb-Weltreise. Wir waren auf Alles vorbereitet: Durchfall, Malaria, Dengue, Verstopfung, Stromausfall.„Tasman.“ weiterlesen

Highway 6.

„So lange sie Bier brauen – kein Problem“ sagt der Surf-Laden-Besitzer zu einem Kunden, als es um Corona ging. Beide lachen. Heute hat Neuseeland die Grenzen geschlossen. Weil sich asiatische Touristen nicht an die Selbst-Isolation gehalten haben, darf jetzt keiner mehr rein. 28 Virus-Fälle. In ein paar Wochen also, könnten wir die letzten Touristen in„Highway 6.“ weiterlesen

Refugere.

Corona. Pandemie. Ausnahmezustand. Hamsterkäufe. Quarantäne. Infektion. Beatmung. Tote. Meer. Berge. See. Camping-Van. Rosé-Wein. Pinguine. Strand. Südsee. Wie gehen wir mit all dem um? Wie geht es für uns weiter? Gibt es Konsequenzen oder Informationen, die alles verändern oder entscheiden? Schreiben wir den Blog weiter, als gäbe es all die Nachrichten aus Europa nicht und führen„Refugere.“ weiterlesen

Husten.

Der Süden wird rau. Ein bisschen verwegen und wild. Graue Wolken, Regenschauer, Wind. Das Meer trägt 3-Tage-Bart und knurrt mit ordentlichen Wellen. Die hört man durch das geschlossene Fenster. Am Strand erholen sich Seelöwen, rollen sich im Sand, sobald die Sonne hervorblitzt. Unser Ziel ist die Catlin Coast. Wir segeln entspannt auf dem Highway Richtung„Husten.“ weiterlesen

Kitkat.

Geburtstagskuchen. Claire’s Ehrentag beginnt mit Nieselregen und Frühstück im Wohnmobil. Wir beobachten Nachbar-Camper, die durchgefroren aus Zelten klettern. Zwei junge Damen wünschen sich unter der Dusche, nicht wieder hinauszumüssen. Wir machen uns wieder auf den Weg, wollen nach Timaru in den Süden. Vorher muss aber noch “Grauwasser” und Toilette geleert werden, der Entsorgungsort ist auf„Kitkat.“ weiterlesen