Nutella.

Die Tür steht offen. Viele Neuseeländer lassen die Haustüre tagsüber einfach auf. Man ruft „knock knock“ oder Ähnliches und betritt dann das Haus, den Garten oder wartet. So tun wir es ebenfalls, kurze Zeit später folgen herzliche Umarmungen mit meinen alten Gasteltern. Paul hat Tränen in den Augen, Lita hat Nutella gekauft. So wie damals,„Nutella.“ weiterlesen

Mauao.

Mount Maunganui. Fast 20 Jahre. Es fühlt sich immernoch gut an, die Oceanbeach Road entlang zu fahren. Vorbei an Omanu Beach, Surf Live Saving Club. Die Superette, also der Strandkiosk, ist immernoch an der gleichen Stelle. Viele Häuser sind neu, viel zu chique. Die neuen Bewohner sind aus Auckland und kommen nur am Wochenende oder„Mauao.“ weiterlesen

Wunderkerze.

Wir sitzen in einem Baumhaus. Vor uns das Kuaotunu Tal, am Horizont die Thames Förde. Coromandel-Halbinsel. Man riecht noch den Rosmarin vom Grill, der Shiraz kommt aus der Hawkes Bay. Über uns die Milchstraße, Sternenhimmel aus dem Bilderbuch. Wir lauschen einer Unterhaltung. Es wird diskutiert und laut gerufen, Nachbarn oder Liebespaar. Es sind Kiwis. Nachtaktiv,„Wunderkerze.“ weiterlesen

Die Hände der Queen.

Irgendwie sind wir froh, als wir aus Pataua hinausfahren. Unsere Verdachtsdiagnose hat sich bestätigt. Das Alkoholproblem von der Gastgeberin Rose ist ausgeprägt, führt zu einem fetzen Rausch am Mittag, der Sie über die Straße wanken lässt. Schöner Strand, Rochen in der Flussmündung, fader Beigeschmack. Auf dem Weg in den Norden machen wir Halt an der„Die Hände der Queen.“ weiterlesen

Kiwi Cream.

Kia ora. Endlich sind wir hier – 18 Jahre ist es her, als ich die Insel verlassen habe. Die Zollbeamtin ist total begeistert – von der grinsenden Marie und unserer Absicht, meine damaligen Gasteltern zu besuchen. Wir haben noch nie so nett geplaudert, als wir Stempel in unsere Pässe bekommen haben. Die Polizistin der Bio-Sicherheit„Kiwi Cream.“ weiterlesen

Bananenbrot.

Es regnet. In Bindfäden, seit Stunden. Genau so lange liegen wir im Bett und lassen es einfach geschehen. Gedankenverloren. Das Blechdach erzeugt ein betäubendes Rauschen, wir lesen oder bringen Marie den Eskimokuss bei. Gemütlich. Beim Frühstück am Mittwoch kommt Leonie vom Strand wieder und lacht. Erneut hat sie eine junge Frau angezischt, die ein Selfie„Bananenbrot.“ weiterlesen

Platypus.

My beloved Sydney – auch ohne „2-Monate-Asien“ wärst du Zucker. Mit „2-Monate-Asien“ bist du eine Seelenstreichlerin. In allen Punkten zauberst Du Erleichterung und Grinsen. Du Schöne! Landung am Samstag Morgen. Die Nacht im Flieger war anstrengend – zu viele schreiende Fremd-Kinder um uns herum. Zu wenig Platz neben einem indischen Ehemann, der seinem Sohn scheinbar„Platypus.“ weiterlesen